Gesundes

In der Rubrik „Gesundes“ möchte ich verschiedene Möglichkeiten vorstellen, wie man mit Hanf außerhalb der normalen gesunden Ernährung dem Körper etwas Gutes tun kann.

Cremes, Tinkturen, Bandagen, Spray und vieles mehr lässt sich bei jedem Daheim selbst herstellen 😉

Zu beachtender Hinweis:

Bitte beachten Sie für den Umgang und die Verarbeitung von Hanf und dessen Produkten immer die Gesetzeslage in dem Land, wo Sie sich befinden. In Deutschland ist der Anbau von Hanf und Cannabis für Privatpersonen verboten. Nur für Firmen kann ein Antrag zum Anbau von Speise sowie Nutzhanf beim zuständigen Landwirtschaftsministerium beantragt werden.

Cremes:

Mit Cremes lassen sich prima äußere Anwendungen ermöglichen. Innere Anwendungen (Bauchschmerzen, Magen sowie Darmprobleme) lassen sich damit nur schwer verwirklichen, da die Creme nur über die äußeren Hautschichten einwirken kann. Die Anwendungsbereiche immer sehr sorgsam und bewusst auswählen, denn nur spezielle Cremes lassen sich zum Beispiel für Schleimhäute einsetzen.

Verspannungen, Hautreizungen, oder Äußere Verletzungen lassen sich damit super versorgen.

Tinkturen:

Tinkturen lassen sich auf viele verschiedene Arten herstellen, je nach gewünschtem Anwendungsbereich sollte man deshalb die passende Methode wählen.

Hier lohnt es prinzipiell zwischen Tinkturen für Lebensmittel und für kosmetische Anwendungen sowie für Medizin zu unterscheiden.

Zum lösen der Wirkstoffe werden immer Fette, verschiedene Gase oder hochprozentiger Alkohol benötigt. Auch mit Druck lasst sich viel machen, so genanntes Rosin. Kalt oder heiß gepresst.

Schon die Mönche machten damals Rosin, nur nannten sie es anders 😉

Für Äußere Anwendungen oder Lotionen kann man es sich einfach machen und das Pflanzenmaterial in Pflanzenölen oder Fetten einlegen. Nach einer gewissen Zeit kann man diese wieder entfernen. Für Spiesen und dessen Zubereitungen ist es bei vielen Rezepten (je nach Geschmack) möglich das Pflanzenmaterial zu erhalten. Bei Äußeren Anwendungen oder Lotionen ist dies oft von Nachteil, da sich dieses oft auf die Haltbarkeit auswirkt.

Für Nahrungszubereitungen oder Nahrungsergänzungen eigenen sich je nach Geschmack und Preisvorstellung verschieden Öle wie z.B. Raps- Sonnenblumen- oder Hanfsamen-Öl.

Für Tinkturen zum kochen, backen oder der Verarbeitung in verschiedenen Lebensmitteln sowie für die Haut benötigt man eine höhere Wirkstoffkonzentration. Das bedeutet ein Extrahieren und sammeln des Wirkstoffes ist hier notwendig.

Mein Favorit bei der Extraktion ist das Butanic Honey Oil (BHO)

Dafür wird das Material außerhalb geschlossener Räume mit REINEM Butangas extrahiert. Viele der günstigen Feuerzeuggase enthalten so genanntes Mystery Oil, was sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann. Daher auf gereinigtes Gas achten. Keine Zündquellen dürfen in der Nähe sein, sonst gibt es Explosion ! Nähere Anleitung zur Herstellung sind überall im Internet zu finden.

Mit Alkohol

Wenn man mit Alkohol extrahieren möchte, muss man bedenken, damit der verdampfende Alkohol genauso entzündlich ist wie das Butan ! Daher auch hier Zündquellen immer ausschließen.

Dafür wird dann das Zerkleinerte Material in einem Eimer oder großen Schüssel (je nach Menge) mit hochprozentigem Alkohol getränkt.

Da gib es auch verschiedene Methoden:

Quick Washed Iso (QWISO) mit einer ganz kurzen Kontaktzeit um möglichst wenig Chlorophyll zu lösen in mehreren kürzen Spühlungen.

Oder dem längerem Einlegen um alles zu extrahieren für Ölspritzen (wie das so genannte „Simpson Oil“ ).

Beide Varianten und Ergebnisse entscheiden sich extrem von einander. Denn beim QWISO ist kein/ weniger Chlorophyll vorhanden und das verdampfen vom Alkohol wird Terpen-schonend durchgeführt (niedrige Temperaturen). Die Fette können mit winterizing (vor dem verdampfen in den Froster, damit sich die Fette kristallisieren und absetzen, danach durch ein Filterpapier gießen) gesäubert werden. So ist das Extrakt ganz ohne Fette nach dem Verdampfen des Alkohols auch zur Inhalativen Einnahme geeignet.

Bei der „Simpson Methode“ geht es Hauptsächlich darum THC und CBD zu konzentrieren für Beispielsweise eine Krebsbehandlung oder extreme Anfallsleiden wie zum Beispiel Epilepsie.

=> Leider lese ich hier in Deutschland und Europa auf vielen Seiten immer, damit CBD für die Behandlung von Kinder mit Epilepsie der „Heilige Grahl“ wäre – aber das ist nur bedingt korrekt.

Denn CBD beruhigt und entspannt, was für nach einem Schock oder Anfall sicher sehr gut geeignet ist. Jedoch kommt es eben häufig auch durch Reizüberflutung zu Anfallen, was von CBD nicht wirklich verhindert werden kann, da die Verarbeitung durch dieses auch gebremst wird.

Für eine schnellere Übertragung und Ableitung von Reizen oder Signalen ist eindeutig THC bekannt. Jedoch passt es nicht ganz in das „Prohibitionistische Bild“, wenn man Kinder „auf einmal“ mit hochprozentigen THC-Dosen heilen kann.

Zu gern werden einfach psychische Probleme auf Konsum zurückgeführt, um das Damoklesschwert der Prohibition weiter schwingen zu können.

Schaut im Internet nach Berichten aus den USA, dort wird überall von Eltern und der Behandlung mit THC berichtet. Riesige Erfolge kann man da sehen <3 Kinder denen man keine Chance mehr gab sind Dank THC zum wahren Leben erblüht !

Für alle die jetzt denken „oh die armen Kinder mit Drogen füttern“ – In den Pillen stecken auch Amphetamine (Ritalin) Opiate (Ibuprofen) Morphium und vieles mehr.. aber es lesen ja alle immer fleißig die Beilagen 🙂

Meine Meinung:

die Beilagen werden extra so lang gemacht, damit da keiner Bock drauf hat die durch zu lesen. Im Endeffekt will eh keiner Verantwortung für schädliche teure Pillen übernehmen, wenn es zu Behandlungsfehlern komm.

Bandagen oder Auflagen und Kompressen:

Auflagen und Kompressen sind für äußerliche Anwendungen, die auf eine bestimmte Körperpartie begrenzt werden. Auflagen bedecken eine größere Fläche wie zum Beispiel Bauch oder Nieren. Kompressen legt man auf kleinere Partien wie Gelenke oder schwer erreichbare Stellen an. Päckchen sind Brei oder Pasten-Umschläge aus Pflanzenpulver, Blütenpaste oder Samen. Dies können z.B. Leinsamen, Sonnenblumensamen, Hanfsamen Bockshornkleesamen sein. Umgangssprachlich gibt es eigentlich keinen Unterschied zwischen einer Auflage oder einer Kompresse.